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Raumstruktur

Die Raumstruktur wird weitgehend geprägt durch das System der Zentralen Orte, die als Leistungsträger das Grundgerüst für eine ausgewogene Entwicklung in allen Landesteilen bilden und für ihr jeweiliges Umland Versorgungs- und Entwicklungsfunktionen wahrnehmen.

Als Verbindungselemente der Struktur dienen die Verbindungsachsen, die im Landesentwicklungsplan als überregional bedeutsame Achsen ausgewiesen und in den Regionalplänen ausgeformt und durch regionale Achsen ergänzt werden.

Die Raumkategorien bilden ein raumordnerisches Gebietsraster zur räumlichen Bewertung von Entwicklungsprozessen und zur Ableitung landeseinheitlicher raumordnerischer Maßstäbe, die den allgemeinen strukturellen Unterschieden Rechnung tragen, ohne jedoch die spezifischen Gegebenheiten der Teilräume außer Acht zu lassen. Raumkategorien sind vor allem siedlungsstrukturell abgegrenzte Räume. Um Gemeinden konkret einer Raumkategorie zuordnen zu können, werden Raumkategorien  gemeindescharf abgegrenzt.

Die Raumstruktur soll sich insgesamt durch leistungsfähige und zukunftsorientierte Strukturen auszeichnen. Damit werden die räumlichen Voraussetzungen geschaffen, um sich in einer europa- und weltweit verschärfenden Standortkonkurrenz zu behaupten, lage- und wirtschaftsbedingte Nachteile zu überwinden und Sachsen zu einer führenden Region in der Mitte Europas zu entwickeln.