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Titelbild Broschüre

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(© SMI)

Rückblick

Europawoche 2015 – Fachforum: „Wie praktizieren unsere Kommunen die grenzübergreifende Zusammenarbeit?“

Am 8. Mai 2015 luden das Sächsische Staatsministerium des Innern und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, anlässlich der Europawoche 2015, zum Fachforum „Wie praktizieren unsere Kommunen die grenzübergreifende Zusammenarbeit?“ nach Dresden ein. Ziel war es, eine Schnittstelle zwischen Praxis, Wissenschaft und Politik zu schaffen, um über die erreichten Ergebnisse der bisherigen grenzübergreifenden und transnationalen Zusammenarbeit und die entstandenen Kooperationen zu berichten sowie über neue Vorhaben, Möglichkeiten und Formen zu diskutieren. Gefolgt waren der Einladung zahlreiche Vertreter der Kommunalen Ebene, der Wissenschaft sowie der Verwaltung und sie erlebten eine spannende und informative Veranstaltung, in der Erfahrungen aus erster Hand präsentiert wurden.

Staatsminister Ulbig am Rednerpult

Staatsminister Markus Ulbig würdigte in seinem Grußwort die Leistungen der Kommunen als Macher vor Ort und unterstrich, dass für die europäische Integration, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit der Kommunen gefördert werden müsse. Hermann Winkler, Mitglied des Europäischen Parlaments, beleuchtete das Thema aus politischer Sicht und stellte in diesem Zusammenhang u. a. klar, dass die über 70.000 Kommunen in der Europäischen Union der Ort wären, wo Europa in seiner Vielfalt zusammenwächst aber aufgrund zurückgehender Fördermittel, schon jetzt an die Zeit nach Ende der EU-Förderperiode 2014 – 2020 gedacht werden müsse.

Den wissenschaftlichen Beitrag leistete der Berater für europäische Stadt- und Regionalentwicklung, Dr. Robert Knippschild. Neben Ausführungen zu Kontextfaktoren der grenzübergreifenden Zusammenarbeit, referierte Dr. Knippschild zu Erfahrungen des unter seiner Mitwirkung durchgeführten Projekts „Gemeinsam für den Grenzraum Niederschlesien – Sachsen“. Im Anschluss kamen vier kommunale Vertreter zur Wort. Arnd Voigt, Oberbürgermeister der Großen Kreisstadt Zittau, Andreas Böer, Bürgermeister von Reichenbach O./L., Volker Neef, Hauptamtsleiter der Stadt Markneukirchen sowie Carsten Debes, Leiter EU-Projekte vom Landkreis Zwickau berichteten von einer Vielzahl grenzübergreifender Aktivitäten ihrer Einrichtungen. Egal ob bei gemeinsamen Kulturangeboten, Verkehrsthemen, der Zusammenarbeit der Feuerwehren oder speziellen Angeboten für Kinder und Jugendliche, es wurde vor allem eins deutlich, die grenzübergreifende bzw. transnationale Zusammenarbeit ist für alle eine Herzensangelegenheit.

Blick über die Köpfe der Teilnehmer zur Leinwand und auf den Redner

Zum Abschluss stellten sich die kommunalen Vertreter sowie Dr. Knippschild im Rahmen einer Diskussionsrunde den Fragen der Teilnehmer des Fachforums. Dabei kristallisierten sich insbesondere drei Kriterien für erfolgreiche grenzübergreifende Kooperationen heraus. Trotz bestehender Herausforderungen wie z. B. Sprachbarrieren, muss ein kontinuierlicher Austausch gewährleistet werden, die Zusammenarbeit muss von beiden Seiten gewollt sein und auf einer gleichen Interessenlage beruhen.

sitzende Zuhörer in kleiner Runde

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          © Sächsisches Staatsministerium des Innern