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Virtual Arch

Bild eines virtuell rekonstruierten Ausschnittes einer Bergbaulandschaft mit Haspel (um 1180) in Dippoldiswalde

Dippoldiswalde, virtuell rekonstruierter Ausschnitt einer Bergbaulandschaft mit Haspel (um 1180)
(© Landesamt für Archäologie Sachsen, 3D Montage: Thomas Reuter)

Entwicklung einer transnationalen Strategie zum besseren Schutz des gefährdeten archäologischen Kulturerbes in Mitteleuropa durch Nutzung neuer, anwendungsfreundlicher digitaler Technologien. Das vom Sächsischen Staatsministerium des Innern unterstützte INTERREG CENTRAL EUROPE Projekt „Virtual Arch“ wird in diesem Zusammenhang an und mit den Instrumenten und Möglichkeiten moderner Präsentationsformen aus dem Bereich der Virtuellen Realität arbeiten und diese weiterentwickeln, um bislang verborgenes untertägiges oder submarines archäologisches Kulturerbe erlebbar und erfahrbar zu machen.

Die insgesamt 10 Partner aus den Ländern Deutschland, Italien, Österreich, Polen, Tschechien, Kroatien, Slowenien und der Slowakei entwickeln und erarbeiten dazu für ausgewählte archäologische Denkmaltypen, beispielsweise für die Montan- und Unterwasserarchäologie, angepasste Instrumente. Als Leadpartner fungiert das Landesamt für Archäologie Sachsen, das seinen Fokus auf die europaweit außergewöhnlichen Funde zum mittelalterlichen Bergbau in Dippoldiswalde (Sachsen) legen wird.

Gemeinsam mit lokalen und regionalen Akteuren wird es künftig mithilfe von „Virtual Arch“ möglich sein, archäologische Fundstellen wie die untertägiger Bergbaulandschaften, virtuell und räumlich darzustellen. Die dreidimensionale Erlebbarkeit und Inszenierung leistet damit einen Beitrag für die lokale und regionale Tourismusentwicklung.

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© Sächsisches Staatsministerium des Innern