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Zentrale Orte

Die Sicherung der Daseinsvorsorge und die Schaffung von günstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind ein wichtiger Beitrag für gleichwertige Lebensverhältnisse für alle Bürgerinnen und Bürger in allen Landesteilen des Freistaates Sachsen. Das räumliche Grundgerüst dazu bildet ein ausgewogenes dreistufiges Netz Zentraler Orte (Ober-, Mittel- und Grundzentren). Lagen dem Zentrale-Orte-Konzept des LEP 1994 noch 1564 Gemeinden zu Grunde, waren bei der Aufstellung des LEP 2003 nur noch 527 selbstständige Gemeinden zu verzeichnen. Mit dem LEP 2003 wurde daher gegenüber dem LEP 1994 eine Überarbeitung des Systems der Zentralen Orte (Abschaffung der 4. Stufe - der Kleinzentren - sowie eine Reduzierung der Anzahl der Mittelzentren) vorgenommen.

Das im LEP 2003 festgelegte Netz der Ober- und Mittelzentren hat sich bewährt. Auch wenn sich die Anzahl der Gemeinden weiter reduzierte - auf 438 Gemeinden zum Stand 1. Januar 2013 - wurde mit dem LEP 2013 kein erneuter  Eingriff in die planerische Grundkonzeption des Netzes der Ober- und Mittelzentren vorgenommen. Verstärkt wurden jedoch im vorliegenden Entwurf des LEP die Vorgaben zur Stabilisierung des gestuften Netzes der Zentralen Orte im ländlichen Raum sowie zur Daseinsvorsorge. So können zentralörtliche Einrichtungen auch in Zentralen Orten niedriger Stufen bei entsprechendem Nachfragepotenzial und wirtschaftlicher Tragfähigkeit vorhanden sein.

Die Ober- und Mittelzentren sind im LEP 2013 festgelegt. Die Festlegung der netzergänzenden Grundzentren obliegt wie beim LEP 2013 den Regionalen Planungsverbänden. Die Kriterien hierfür werden - unter Berücksichtigung regionaler Spielräume - im Landesentwicklungsplan festgelegt.

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