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Ehemaliges Steinkohlenrevier Lugau-Oelsnitz-Zwickau

Der Steinkohlenbergbau (bis 1971 bzw. 1978) hat den Wirtschafts- und Landschaftsraum zwischen Zwickau und Oelsnitz/Erzgeb. stark geprägt und vielfältige Auswirkungen auf Bevölkerungsentwicklung, Wirtschaftsstruktur, Infrastruktur und regionales Image hinterlassen. Die mit dem Abbau verbundenen Altlastenflächen in industriellen bzw. ehemals industriell genutzten Bereichen (bergbauliche Anlagen, Halden), die naturräumlichen Belastungen wie Senkungen und Grundwasseranstieg sowie Infrastrukturprobleme (u. a. in Mitleidenschaft gezogene Leitungsnetze und Bausubstanz sowie brachliegende Schieneninfrastruktur) sind auch heute noch vorhanden.  

Im Jahr 2005 haben sich, unterstützt von der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau, neun Städte und Gemeinden zusammengeschlossen, um gemeinsam Zukunftsperspektiven für die vom Bergbau geschädigten Städte, Gemeinden und Ortsteile zu entwickeln und geeignete Projekte gemeinsam umzusetzen. Neben den Städten Lugau, Oelsnitz/Erzgeb., Zwickau, Hartenstein und Lichtenstein sind die Gemeinden Gersdorf, Hohndorf, Mülsen und Reinsdorf Teil der Kooperation.

Seit Anfang Januar 2006 wurde unter Federführung der Wirtschaftsregion Chemnitz-Zwickau GmbH (WIREGmbH) eine gemeinsame ganzheitliche  Entwicklungsstrategie für die ehemalige Bergbauregion erarbeit, die seit Ende 2006 vorliegt und die die Grundlage der weiteren Vorgehensweise bildet.

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