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Städtenetze

Eine spezifische Form der interkommunalen Zusammenarbeit unter dem gemeinsamen Dach der regionalen Entwicklungsinitiativen ist der Zusammenschluss von Städten und Gemeinden zu Städtenetzen.

Städtenetze sind Kooperationsformen von Kommunen einer Region, bei der die Partner freiwillig und gleichberechtigt ihre Fähigkeiten und Potenziale bündeln und ergänzen, um gemeinsam ihre Aufgabe besser erfüllen zu können.

Am Beispiel des Sächsisch-Bayerischen-Städtenetzes Chemnitz-Zwickau-Plauen-Hof-Bayreuth wird diese interkommunale Kooperation der Netzpartnerstädte insbesondere mit der Zielausrichtung betrieben,

  • die Standortattraktivität und die Wettbewerbsfähigkeit des sächsischbayerischen Grenzraumes weiter zu verbessern und damit seine Position im europaweiten Wettbewerb der Regionen zu stärken,
  • die bestehenden dezentralen Raum- und Siedlungsstrukturen der Partnerstädte des Netzwerkes zu sichern und durch eine Ausgestaltung der interkommunalen Zusammenarbeit eine engmaschige Vernetzung für das gemeinsame Handeln zu erzielen,
  • in die gemeinsamen Handlungsinitiativen auch die Kommunen des Umlandes einzubeziehen und damit Impulse für die Entwicklung der angrenzenden Teilräume auszulösen sowie
  • die im Städtenetz bestehenden Infrastruktur-, Kultur- und Tourismusangebote vor allem qualitativ und in Bezug auf deren Umlandwirkung auszubauen und somit nach Möglichkeit Leistungs-, Effizienz- und Nachfragesteigerungen zu erreichen.

Eine besondere Herausforderung für die beteiligten Städte ist eine attraktive Schienenfernverbindung im ICE-Verkehr, um die Verflechtung der Räume Krakau-Görlitz-Dresden-Chemnitz-Nürnberg-Stuttgart zu fördern.

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